Leicht beladen – USB-Ladegerät VINNINGE von IKEA

„Es kommt ein Schiff geladen“ – klasse, und in ein Schiff geht einiges rein. Aber manchmal ist man halt schon mal mit dem Flugzeug unterwegs – und da darf das Gepäck nicht viel wiegen! In Akkus geht auch viel rein und ich nehme sie immer von zu Hause voll geladen mit – aber bei längeren oder intensiveren Touren kommt man um das Aufladen unterwegs nicht herum.

Für die Kamera braucht man in der Regel so wie so ein spezielles Ladegerät – es sei denn man hat einen Batteriegriff mit Option für AA-Batterien und schleppt diesen mit. Aber für Allerhand Dinge wie Aufsteckblitze, Blitzauslöser – aber auch profane Dinge wie Taschenlampe und Rasierer – braucht man oft das klassische AA-Format.

Mein bisheriger Favorit in Sachen Packmaß, Flexibilität und Gewicht ist seit einiger Zeit das USB-Ladegerät ENELOOP MDU01. Leider bin ich wohl der einzige Fan, denn das tolle Ding gibt es nicht mehr zu kaufen.

 

Verblüfft war ich, als ich neulich mit einem 5-Euro-Gutschein und nur eine viertel Stunde vor Toresschluss durch die IKEA-Hallen lief und überlegte, was ich denn sinnvolles dafür kaufen könnte? Wie wäre es damit: Zwei – jawohl, wirklich gleich zwei – USB-Ladegeräte? Für den Preis von gerade mal 2,50 Euro pro Stück ist VINNINGE wirklich ein Schnäppchen. Und ich wusste bisher nicht einmal, dass IKEA so etwas verkauft.

Gut, zugegeben: Ein paar Abstriche muss man gegenüber dem alten ENELOOP-Lader machen:

  • Der Ladestrom ist bei IKEA gerade mal 220 mA für den AA-Ladeschacht und 110 mA für die kleinen AAA-Zellen. Bei den Eneloops gab es bis zu 850 mA bei einer Zelle oder 450 mA für zwei gleichzeitig. Da hat IKEA wohl dem Preis zuliebe den Spannungswandler eingespart. Das heißt: Ein normaler ENELOOP aus Blitz oder Auslöser möchte gern eine ganze Nacht laden, und nicht nur rund drei Stunden.
  • Auch wenn IKEA etwas an Elektronik eingespart hat, ist ein VINNINGE mit 80g fast doppelt so schwer wie der zarte MDU01.
  • Das IKEA-Gerät ist fast 25% größer im Volumen. Was aber vor allem wichtiger ist: Sein Querschnitt hat das fotografische Format 4:3. Der ENELOOP-Lader ist viel Flacher und trägt damit in die Vortasche vom Kamera-Rucksack nicht so auf.

Aber wie gesagt: Den alten ENELOOP-Lader gibt es nicht mehr. Und bei IKEA bekommt man die gleiche Flexibilität am Laptop, an der Power-Bank oder am 12V-Auto-Adapter laden zu können. Dazu gibt es auch noch eine Delta-U-Abschaltung, so dass man seine geliebten ENELOOP-Akkus dem Gerät ohne Angst vor Überladung anvertrauen kann. Natürlich geht das auch mit jedem anderen NiMH-Akku, aber mir fällt gerade kein sinnvoller Grund ein, warum man keine ENELOOPS nutzen wollen würde!


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